1.600 Rezeptkarten mit dem ScanSnap IX500 nach Evernote gescannt

Im ersten Augenblick muss man bei dem Titel denken: „Hat der sie noch alle?“

Naja, ganz so schlimm ist das aber gar nicht, wenn man die richtigen Werkzeuge dafür hat. Leser dieses Blogs wissen, dass ich ein intensiver Evernote User bin. Ich nutze das System nach wie vor jeden Tag und es unterstützt mich in vielen Dingen des täglichen Lebens.

Mittlerweile habe ich mehr als 10.000 Notizen in meinem Evernote Account.

Warum scannt man denn 1.600 Rezeptkarten ein?

1. Weil sie da waren und

2. weil man sie dann nach vielfältigen Kriterien durchsuchen kann.

In den 80ern waren mal diese Rezeptkarten sehr modern. Man schloss ein Abo ab und bekam mit der ersten Lieferung eine Box mit einer Grundausstattung an Rezeptkarten und anschliessend einmal im Monat eine Lieferung mit weiteren Rezeptkarten, bis das Abo erfüllt war.

Die Karten waren sehr praktisch. Man hatte ein Rezeptverzeichnis in dem alles alphabetisch aufgelistet war. In dem Verzeichnis suchte man sich ein Menu und dort stand dann welche Kartennummer man suchen musste.

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Wenn die Karte gefunden war, konnte man sie aus der Box nehmen und sie direkt beim Kochen lesen. Die Karten waren abwaschbar und konnten deshalb kaum verschmutzen.

Wir haben die Karten vor vielen Jahren mal geerbt und ich glaub seit dem lagen sie in einem Schrank, mittlerweile tief verborgen. Letzte Woche fiel mir die Box auf und der erste Gedanke war natürlich Evernote 🙂

Mit meinem ScanSnap IX500 ist das auch kein großes Problem. Die Karten werden dort reingelegt und der Scanner macht den Rest. Man muss nur drauf achten, dass immer genug Karten im Ladeschacht liegen.

Der Scannertreiber wird so eingestellt, dass er immer nach einer Seite bzw. Doppelseite eine Datei erstellt. Das Ganze wird dann nach Evernote hochgeladen und mit entsprechenden Tags versehen. Tags waren in diesem Fall z,.B. Rezept, Grillen, Drinks, Desserts usw. Die Karten waren in Gruppen unterteilt und den Gruppen entsprachen auch meine Tags. Ich habe das Ganze dann noch in ein Notizbuch Rezepte verschoben, welches ich auch für andere Familienmitglieder geöffnet habe. So kann jeder auf die ca. 1.600 Rezepte jederzeit zugreifen.

Das ist aber nicht der einzige Vorteil. Ein weiterer Vorteil ist die Filtermöglichkeit von Evernote die jetzt komplett auch auf diese Rezeptdatenbank angewendet werden kann.

Z. B. kann ich sehr schnell einzelne Schlagworte selektieren. Wenn ich im Suchfeld jetzt „Schnitzel“ eingebe, dann bekomme ich viele verschieden Rezepte zum Thema Schnitzel. Man kann die Schlagwörter natürlich auch kombinieren. Wenn ich eingebe Olive Käse Butter, dann bekomme ich eben genau die Rezepte, in denen die drei Zutaten enthalten sind. Eine sehr praktische Sache, wie ich finde und die Box wird jetzt nicht mehr benötigt und wir haben wieder etwas Papier aus unserem Haushalt eliminiert.

 

 

2 Kommentare
  1. Malte
    Malte says:

    Also so undenkbar finde ich die Idee gar nicht. Habe selber s hon mal darübed nachgedacht unsere Rezeptesammlung zu scannen. Bin ich also nicht der einzig Verrückte.

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