Anderson PowerPoles für den Amateurfunk

Ich kannte dieses geniale System der PowerPoles schon vom Elecraft K3. Da sind sie mir zumindest das erste mal 2008 begegnet.

PowerPoles II

Nachdem das Stecksystem immer mehr Anklang im Amateurfunk für die Spannungsversorgung findet, habe ich mich entschlossen hier im Shack alles auf PowerPoles um zu stellen.

Zuerst benötigte ich eine vernünftige Crimpzange. Ich wollte die Stecker nicht löten, sondern crimpen. Das ist einfacher, stabiler und schneller. Und was man nicht vergessen darf, sofern die Stecker richtig angecrimpt sind, gibt es keine Möglichkeit der Verpolung. Die teure Originalzange wollte ich mir aber nicht kaufen, so entschied ich mich für eine Universalcrimpzange mit 5 Einsätzen, die ich am großen Fluß gekauft habe. Das geht damit bis zu den 30A Steckern auch sehr gut und mehr Strom benötige ich eh nicht.

Crimpzange

Einen Satz PowerPole Stecker und einen Powerpole Splitter, der aus einem Anschluß gleich 8 macht für die Stromverteilung hier im Shack, habe ich mir noch geordert.

PowerPoles

Powerpole Splitter

PowerPole Splitter II

Die Nötigen Kabel waren schnell gecrimpt. Ich musste an den Gerätesteckern nur die Büschelstecker abschneiden und PowerPoles draufcrimpen.

Büschelstecker

Einen Adapter: Büschelstecker auf PowerPole habe ich mir dann noch gelötet, um die Verbindung vom Netzteil zum Splitter her zu stellen. Mal sehen, vielleicht baue ich das Netzteil noch komplett auf PowerPole um. Und einen weiteren Adapter für andere Adaptionen, falls nur Bananenbuchsen zur Stromversorgung (Fieldday) zur Verfügung stehen. Außerdem benötige ich diesen Adapter auch um meinen kleinen Bleigelakku zu laden. Dort ist natürlich auch ein Powerpole Anschluss dran. So kann jederzeit jedes Funkgerät Blitzschnell an den Akku angeschlossen werden.

PowerPole Akku

Hier gibt es eine Anleitung, wie man PowerPoles auch mit einer ganz normalen und einfachen Crimpzange herstellen kann. Wer möchte, kann sie aber auch löten.

Mal sehen, was ich noch so alles mit PowerPole ausrüsten kann. Vielleicht noch den Zigarettenanzünder im Auto, oder das Ladekabel für den TH-F7E. Anwendungsfälle gibt es bestimmt noch viele und alles ist miteinander kompatibel.

PowerPole Splitter II

Ach ja, was ich mir noch bauen werde ist ein PowerPole Verlängerungskabel.

 

2 Kommentare
  1. Florian, DG1IUK
    Florian, DG1IUK says:

    Ja, die PowerPole sind gut, um innerhalb von Koffern zu verkabeln oder evtl. auch im Shack. Für die „feldmäßige“ Verkabelung sind jedoch die PowerCon-Stecker besser geeignet. Einfach schon aufgrund der Verriegelung und der Möglichkeit, Stecker ohne großes Werkzeug „im Einsatz“ zu konfektionieren oder zu reparieren.
    Das erste mal im Bereich Funk sind diese übrigens als 12V-Versorgung in der Technischen Richtlinie Notfunk von Notfunk Deutschland aufgetaucht – irgendwie muss das zu einem Gerätehersteller durchgedrungen sein, es gibt nämlich mittlerweile bei der Polizei eine portable TETRA-Basisstation, die diesen Stecker für 12V einsetzt ^^.

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Zwischen dem Netzteil und dem Yaesu habe ich einen Power Analyzer gesteckt, der den Ladestrom misst und mir die Kapazität anzeigt, die schon in den Akku geschoben wurde. Mit meinen Powerpole-Ritsch-Ratsch-Klicksteckern ist das ja auch alles schnell gemacht. Passt halt alles gut zusammen. Über die Powerpoles habe ich auch schon an dieser Stelle berichtet. […]

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