Der Stromverbrauch des Elecraft KX3 Transceivers

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Dieser kleine Transceiver von Elecraft nimmt für sich in Anspruch, dass er mobil, auf Fielddays, auf Wanderungen, usw., gut einsetzbar ist.

Da man das Funkgerät unterweges in der Regel mit Akkus betreiben muss, hat Elecraft dem QRP Gerät ein Batteriefach spendiert, in das 8 AA Akkus eingesetzt werden können. Man hat damit etwa 10 Volt und je nach Akkukapazität ca. 2000 mA zur Verfügung.

Wie lange man mit diesem Vorrat auskommt, hängt von der Stromaufnahme des KX3 ab. Diese ist im Wesentlichen von den Betriebsparametern wie z.B. der Betriebsart und vom Anteil der Sendezyklen abhängig.

Ich habe die Stromaufnahme für die Betriebsart CW nachgemessen.

Elecraft schreibt, dass man für die geringste Stromaufnahme im Empfangsmodus folgende Parameter berücksichtigen sollte:

  • Betrieb mit einem Kopfhörer
  • Abschalten der Hintergrundbeleuchtung
  • Abschalten des RX/IQ Ports
  • Abschalten des Vorverstärkers

Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, hat mein KX3 nach meiner Messung eine Stromaufnahme von ca. 170 mA. Also etwas mehr, als die von Elecraft angegebenen 150 mA.

Schaltet man die Hintergrundbeleuchtung ein, erhöht sich der Stromverbrauch auf 192 mA. Das heißt, dass das Backlight ca. 22 mA verbraucht.

Schaltet man den Vorverstärker hinzu, ergibt sich eine Mehraufnahme von ca. 5 mA. Jetzt verbraucht der Transceiver ca. 197 mA.

Beim zuschalten des RX/IQ Ports – sofern man ihn benötigt -, erhöht sich der Verbrauch auf 208 mA. Er schlägt also mit ca. 11 mA zu.

Der Transceiver verbraucht also bei voller Komfortzuschaltung ca. 210 mA.

Wie verhält es sich aber nun beim Senden?

Ich befinde mich übrigens im 30 Meter Band und immer noch in der Betriebsart CW. Als Antennenerstatz dient mein Dummyload.

Beim Senden mit einem Watt verbraucht mein KX3 ca. 745 mA.
Beim Senden mit drei Watt steigt der Verbrauch auf 985 mA.
Beim Senden in der für QRP üblichen Sendeleistung von 5 Watt verbraucht mein KX3 ca. 1150 mA.
Beim Senden mit 7 Watt sind es 1850 mA.
Mit 10 Watt sind es 2100 mA und mit der Maximalleistung von 12 Watt sind es 2265 mA.

Für alle Messungen wurde der Transceiver an eine externe Stromquelle (Netzteil) angeschlossen.

Jetzt habe ich die gleichen Messungen noch ein mal gemacht mit den internen Akkus. Da hier eine geringe Spannung zur Verfügung steht, steigt der Strombedarf an. Bei externen Akkus, die eine höhere Spannung liefern, dürfte der Stromverbrauch sich ähnlich wie mit dem Netzteil verhalten.

Nun die Messungen mit den internen Akkus:

Reiner Empfang nach Abschaltung der oben genannten Optionen ca. 185 mA.
Nach Zuschaltung der Hintergrundbeleuchtung ca. 206 mA.
Nach weiterer Zuschaltung des Vorverstärkers ca. 212 mA.
Und nach dem Zuschalten des RX/IQ Ports ca. 228 mA.

Beim Senden verhält es sich mit den internen Akkus folgendermaßen:

Senden mit einem Watt ca. 685 mA.
Senden mit drei Watt ca. 1260 mA.
Senden mit 5 Watt ca. 1850 mA.

2 Kommentare
  1. Chris
    Chris sagte:

    Hallo Michael
    Ich arbeite für portabel mit 30V Akkus und Manpack da ist der Strom nicht so hoch und man muss nicht so auf die Akkus achten da die 4Ah haben. Zu Not kann man den dann mit dem Handgenerator zwischenladen 😉

    Ich habe schon lange nicht mehr auf deinen Blog geschaut da ist in der letzten Zeit ja viel passiert.
    Sehr kurzweilige und interessante Beiträge.
    Weiter so!

    Gruss Chris

  2. Michael
    Michael sagte:

    Hallo Chris,

    ja, 30 Volt sind für den kleinen KX3 ein wenig viel 🙂

    Es freut mich, wenn Dir die Beiträge gefallen. Schau doch einfach mal öfters rein 🙂

    Gruß und 73 de
    Michael, DL2YMR

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