Windstärke 9 über Gütersloh hat meine Antenne zerstört

Es war schon am vergangenen Montag, als in Gütersloh der Wind mit einer Windstärke von 9 Beaufort über uns hinweg fegte.

Laut Wikipedia bedeutet das:

„Äste brechen, kleinere Schäden an Häusern, Ziegel und Rauchhauben werden von Dächern gehoben, Gartenmöbel werden umgeworfen und verweht, beim Gehen erhebliche Behinderung“

Windstärke 9 bedeutet auch ca. 80 km/h Windgeschwindigkeit.

Meine Antennen haben das ohne Probleme ausgehalten. Sie haben ja auch schon Kyrill überlebt und das war immerhin ein Orkan.

Nun hat es sich aber so zugetragen, dass der Sturm einen richtig dicken Ast aus einer Eiche gebrochen hat. Und wie kann es anders sein, natürlich genau auf meine Antenne geweht hat.

Bei der betroffenen Antenne handelt es sich um meine Doppelzepp-Antenne bzw. Doublet. Ein 2 x 27 Meter langer Drahtdipol.

Doopelzepp Einspeisepunkt


Hier sieht man am Einspeisepunkt, dass der linke Schenkel der Doppelzepp abgerissen ist. Der Schaden hält sich in Grenzen. Ich brauche nur den einen Schenkel zu erneuern. Die Hühnerleiter wurde nicht t in Mitleidenschaft gezogen.


Rest des Dipols


Hier sieht man noch die Überreste des zerstörten Dipolschenkels.

Nun habe ich keine Doppelzepp-Antenne mehr, sondern eine einfache Zepp-Antenne. Damit sollte sich ja auch funken lassen.

Ich nutzte das Doublet für die Bänder 80 und 160 Meter. Bänder auf denen ich sowieso äußerst selten QRV bin. Und jetzt im Sonnenfleckenmaximum sowieso nicht.

Es eilt also nicht, die Antenne zu reparieren.

Mal sehen, wann ich die Zeit dazu finde 🙂

 

 

2 Kommentare
  1. Michael
    Michael sagte:

    Hi Roger,

    jau, sie hat immer noch ein appes Bein 🙂

    Bei dem Sauwetter hat je keiner Lust aufs Dach zu klettern 🙂

    Gruß und 73 de
    Michael, DL2YMR

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