TextExpander oder aText? Welche Text Expansion App ist die richtige?

Seid ihr auch das ewige tippen von gleichen Phrasen auf dem Mac leid?

Mir ging es jedenfalls so. Ständig muss man seine eMail Adresse, seine Kontoverbindung, seine Handynummer usw. eintippen. Am Mac gibt es dafür eine Lösung, dabei handelt es sich um so genannte Text Expansion Apps.

Das Prinzip ist einfach: Man vergibt für den zu vergebenden Text eine einfache Abkürzung und zwar so, dass es unwahrscheinlich ist, dass man diese Abkürzung als normalen Texten verwenden würde.

email z.B. wäre als Abkürzung für die eigene eMail Adresse schlecht, denn wenn man das Wort email als solches im Text verwenden möchte, setzt der Text Expander sofort seinen hinterlegten Text dafür ein. Hier wäre es dann die eigene eMail Adresse.

Für diesen Fall wäre z.B. eemail nicht schlecht. Sobald man nun eemail schreibt, wird die eigene eMail Adresse in den Text eingesetzt.

Weitere Abkürzungen für Snippets (so heissen die Dinger) wären z. B.:

iiban für die eigene Kontonummer

ttel für die eigene Telefonnummer

hhandy für die eigene Handynummer

wweb für die Webadresse

hheute für das heutige Datum

usw. usw. usw.

Verwendet wurden für diese Snippets doppelte Anfangsbuchstaben. Man könnte z.B. auch die Worte mit einem Punkt oder einem Semikolon beginnen lassen. Das schöne dabei ist, dass diese Snippets systemweit funktionieren. Sie funktionieren in der Tabellenkalkulation genau so zuverlässig wie im eMailprogramm oder der Textverarbeitung oder in Systemeingaben, oder sonstwo. Für mich hatte ich den TextExpander ausgewählt und mir eine Demoversion aus dem Internet geladen und nun einige Tage getestet. Ich war mit dem Textexpander sehr zufrieden, allerdings störte mich der Preis von über 40 Euro doch erheblich.Nach einiger Recherche bin ich nun auf die App aText gestossen. Sie hat fast den gleichen Funktionsumfang wie der TextExpander, ist optisch sehr ähnlich aufgebaut und hat mich bei einem Preis von unter 5 Euro überzeugen können.

aText läuft nun problemlos auf meinem iMac und meinem MacBook Air.

Mein iPhone Homescreen

 

 

Homescreen

In letzter Zeit habe ich einige neue Apps auf dem iPhone installiert.

Grade bei den GTD (Getting things done) Applikationen hat sich einiges verändert. Vor einigen Wochen bin ich von der App 2Do auf Omnifocus von der Omni Group umgestiegen. Ich nutze die App jetzt auf dem iPhone, dem iPad und dem iMac.

Dadurch hat sich mein Workflow etwas verändert und es war an der Zeit, auch meinen Homescreen auf dem iPhone meinem Workflow entsprechend anzupassen.

Weitere Apps wie z.B. Fantastical oder MindNode haben den Weg auf meinen Homescreen gefunden.

 

 

1.-ReiheIn der ersten Reihe befinden sich die Kontakt- und Kommunikationspaps. Hier verwende ich die IOS Apps Nachrichten und Kontakte, sowie Threema und WhatsApp. Threema verwende ich in letzter Zeit weniger, war mal ein Hype, als WhatsApp übernommen wurde und man von Sicherheitsmängeln sprach. Ich glaube bei den meisten Usern spielen Sicherheitsmängel keine Rolle, sondern eher die Bequemlichkeit. Und da beisst sich die Katze wieder in den Schwanz und alle verwenden wieder WhatsApp, weil man die meisten Leute auf Threema nicht mehr findet.

 

2.-Reihe

In der zweiten Reihe befinden sich meine GTD Apps, die da wären: Omnifocus, Fantastical, MindNode und Evernote. All diese Apps verwende ich täglich. Sie sind Grundlage meiner Termin- und Projektplanung.

3.-Reihe

In der dritten Reihe befinden sich hauptsächlich Foto Apps zum schnellen erfassen von Fotos, oder zum betrachten von Fotos. Zusätzlich beinhaltet diese Reihe auch die App Drafts, aber dazu später.

4.-Reihe

Die 4. Reihe wird von den Office Apps dominiert. Hier befinden sich die Apps Pages, Numbers, Keynote und Scannable.

5.-Reihe

In der 5. Reihe befinden sich noch diverse Apps, die ich sehr häufig benötige. Hier sind es die Apps Navigon, Kalkulio, Instacast und BCR Plus.

In der 6. Reihe befindet sich nur noch der Ordner Dienstprogramme, in dem sich alle relevanten Apple Dienstprogramme befinden.

Eine Besonderheit zeigt sich auf meinem Screen in der rechten Spalte:

Homescreen 2

Die rot umrundeten Apps sind alle für die Datenerfassung in meinem Workflow. Evernote erfasst alles was an digitalen Daten zur Verfügung steht. Mit Drafts kann ich sehr schnell Notizen erstellen und sie je nach Erfordernis an verschiedene Programme, wie z. B. Evernote oder Omnifocus senden. Scannable gibt mir die Möglichkeit mit der iPhone Kamera sehr schnell und effektiv Texte zu scannen, die dann automatisch nach Evernote versendet werden. Last but not least, mit BCR Plus erfasse ich Visitenkarten, die über eine Texterkennung laufen und anschließend direkt in den Kontakten gespeichert werden.

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen eine Anregung zur Gestaltung des Homescreens geben. Falls jemand weitere Apps für den Homescreen empfehlen kann, würde ich mich über entsprechende Kommentare sehr freuen.

 

1.600 Rezeptkarten mit dem ScanSnap IX500 nach Evernote gescannt

Im ersten Augenblick muss man bei dem Titel denken: „Hat der sie noch alle?“

Naja, ganz so schlimm ist das aber gar nicht, wenn man die richtigen Werkzeuge dafür hat. Leser dieses Blogs wissen, dass ich ein intensiver Evernote User bin. Ich nutze das System nach wie vor jeden Tag und es unterstützt mich in vielen Dingen des täglichen Lebens.

Mittlerweile habe ich mehr als 10.000 Notizen in meinem Evernote Account.

Warum scannt man denn 1.600 Rezeptkarten ein?

1. Weil sie da waren und

2. weil man sie dann nach vielfältigen Kriterien durchsuchen kann.

In den 80ern waren mal diese Rezeptkarten sehr modern. Man schloss ein Abo ab und bekam mit der ersten Lieferung eine Box mit einer Grundausstattung an Rezeptkarten und anschliessend einmal im Monat eine Lieferung mit weiteren Rezeptkarten, bis das Abo erfüllt war.

Die Karten waren sehr praktisch. Man hatte ein Rezeptverzeichnis in dem alles alphabetisch aufgelistet war. In dem Verzeichnis suchte man sich ein Menu und dort stand dann welche Kartennummer man suchen musste.

20141207_0870

Wenn die Karte gefunden war, konnte man sie aus der Box nehmen und sie direkt beim Kochen lesen. Die Karten waren abwaschbar und konnten deshalb kaum verschmutzen.

Wir haben die Karten vor vielen Jahren mal geerbt und ich glaub seit dem lagen sie in einem Schrank, mittlerweile tief verborgen. Letzte Woche fiel mir die Box auf und der erste Gedanke war natürlich Evernote 🙂

Mit meinem ScanSnap IX500 ist das auch kein großes Problem. Die Karten werden dort reingelegt und der Scanner macht den Rest. Man muss nur drauf achten, dass immer genug Karten im Ladeschacht liegen.

Der Scannertreiber wird so eingestellt, dass er immer nach einer Seite bzw. Doppelseite eine Datei erstellt. Das Ganze wird dann nach Evernote hochgeladen und mit entsprechenden Tags versehen. Tags waren in diesem Fall z,.B. Rezept, Grillen, Drinks, Desserts usw. Die Karten waren in Gruppen unterteilt und den Gruppen entsprachen auch meine Tags. Ich habe das Ganze dann noch in ein Notizbuch Rezepte verschoben, welches ich auch für andere Familienmitglieder geöffnet habe. So kann jeder auf die ca. 1.600 Rezepte jederzeit zugreifen.

Das ist aber nicht der einzige Vorteil. Ein weiterer Vorteil ist die Filtermöglichkeit von Evernote die jetzt komplett auch auf diese Rezeptdatenbank angewendet werden kann.

Z. B. kann ich sehr schnell einzelne Schlagworte selektieren. Wenn ich im Suchfeld jetzt „Schnitzel“ eingebe, dann bekomme ich viele verschieden Rezepte zum Thema Schnitzel. Man kann die Schlagwörter natürlich auch kombinieren. Wenn ich eingebe Olive Käse Butter, dann bekomme ich eben genau die Rezepte, in denen die drei Zutaten enthalten sind. Eine sehr praktische Sache, wie ich finde und die Box wird jetzt nicht mehr benötigt und wir haben wieder etwas Papier aus unserem Haushalt eliminiert.

 

 

BackWPup Backupprogramm für WordPress Installationen

Jahrelang habe ich danach gesucht, und dieses Tool ist mir immer irgendwie durch die Suche geflutscht.

Und als ich es am Samstag – nachdem ich mal wieder nach Backuplösungen für WordPress gesucht habe – fand, traute ich meinen Augen nicht. Genau so was wollte ich haben! Eine Backuplösung für meine Homepage, die alles alleine macht und wo ich mich nicht mehr drum kümmern muss.

BackWPup

 

Das Teil ist absolut genial.

Es erstellt Backups vom Content und auch von der Datenbank, die bei WordPress Systemen immer benötigt wird.

Nach der Installation kann man sofort einen „Auftrag“ erstellen, in dem man BackWPup genau sagt, was man machen möchte. Das ist relativ einfach und schnell über Checkboxen erledigt.

BackWPup erstellt eine einzige Datei, in der alles vorhanden ist. Diese Datei kann man dann von der Software direkt versenden lassen z.B. auch in die Dropbox. Und dabei läuft alles vollautomatisch ab. BackWPup ist in der Lage das ganze zeitgesteuert zu machen. Ich lasse einmal in der Woche jeweils zur gleichen Zeit vollautomatisch ein komplettes Backup meiner Seite erstellen und anschliessend direkt in die Dropbox sichern.

Es gibt von dem Programm eine Free und eine Pro Version. Meines Erachtens reicht die Free Version für private Blogs völlig aus.  Trotzdem sollte man darüber nachdenken, wenn man mit der Software regelmäßig arbeitet, dem Programmierer einen Obolus zukommen zu lassen. Das ist nur fair und motiviert ihn zum weiterentwickeln.

BackuWPup-Auftrag

 

Probiert es einfach mal aus.

Das Plugin kann man hier herunterladen: https://wordpress.org/plugins/backwpup/