DARC e.V. Förderpreis 2017 – schon gevotet?

Lieber Leser dieses Blogs,

heute wende ich mich mit einer Bitte an die Funkamateure unter Euch.

Bitte vote bis zum 30.09. für meinen OV-N47 Gütersloh auf der DARC Homepage.

 

Der DARC vergibt einen Förderpreis in diesem Jahr für die Unterstützung von Kompetenz- bzw. Ausbildungszentren.

Wir, vom Ortsverband N47 Gütersloh, haben uns dafür beworben und rangieren derzeit auf Platz 2 im Rennen.

Über die Platzierung entscheiden die Mitglieder selbst. Also Du!

Falls du noch nicht abgestimmt hast und dein Stimmrecht nicht verfallen lassen möchtest, wären wir Dir sehr dankbar, wenn du uns, das heisst dem OV-N47 Gütersloh, deine Stimme geben würdest.

Hier der Link zur Abstimmung:

https://www.darc.de/der-club/mitgliedschaft/mitgliedschaft-pro/abstimmung/

Warum wir für diesen Preis qualifiziert sind, hat Dirk, DK4DJ in einem Beitrag sehr gut beschrieben:

„Wie vielen von euch bekannt ist, hat unser OV Gütersloh (N47) nach jahrelanger Suche seit gut 2,5 Jahren ein neues Clubheim gefunden.

Die so genannte „runde Sache“ ist ein altes Spänesilo, das in mühevoller ehrenamtlicher Arbeit von uns zu einem wohligen Clubheim umgebaut wurde. Ein Bautagebuch in Bildern könnt ihr in unseer Gallerie sehen (https://gallery.ov-n47.de/index.php/DK0RE/OV-Heim-Stromberg) .

Somit steht uns inzwischen wieder ein Ort für den OV zur Verfügung aber auch die vielen bekannten distriktsweiten Aktionen die wir früher angeboten haben, können wir nun endlich wieder ausrichten.

Egal ob Vorträge, Seminare oder Kurse unterschiedlichster Art. Neben unseren eigenen Räumen haben wir auch die Möglichkeit die Schulungsräume eines benachbarten Unternehmens zu nutzen.

Nun hat der Vorstand des DARC e.V. beschlossen die Mittel aus der Mitgliedschaft Pro 2017 in den Auf- und Ausbau der lokalen Amateurfunkzentren zu investieren.

Seit April waren die Ortsverbände aufgerufen sich mit ihren Projekten zu bewerben. Diese Möglichkeit haben bundesweit insgesamt 9 Ortsverbände wahrgenommen.

Unter den Bewerbern ist auch unser OV Gütersloh (N47) mit einem Aus- und Weiterbildungskonzept rund um das neue Domizil.

Soweit so gut aber warum erzähle ich euch das alles?

Der Vorstand möchte die Entscheidung in welche Projekte investiert wird, nicht alleine treffen und ruft daher alle Mitglieder des DARC e.V. dazu auf ihre Stimme abzugeben,

Und hier kommt ihr nun ins Spiel! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr an der Abstimmung teilnehmen würdet und eure Stimme für den N47 gebt.

Die Abstimmung findet Online im Mitgliederbereich unter https://www.darc.de/der-club/mitgliedschaft/mitgliedschaft-pro/abstimmung/ statt.

Natürlich beantworte ich euch auch Fragen hinsichtlich des Clubheims und unseres Konzeptes.

Am Ende hoffe ich natürlich, dass ihr nicht nur für uns stimmt sondern auch mein Anliegen bei alle DARC Mitgliedern die ihr kennt, bekannt macht.

Vielen Dank!

73 de Dirk, DK4DJ“

Soweit der Beitrag von Dirk, DK4DJ, Ausbildung- und Jugendwart im Distrikt N.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des OV-N47.

https://www.ov-n47.de

Am letzten Freitag, 16.09.2017 ergab sich folgendes Zwischenergebnis:

Und nochmals die Bitte an Euch: Bitte votet bis zum 30.09. für den Ortsverband Gütersloh N47.

https://www.darc.de/der-club/mitgliedschaft/mitgliedschaft-pro/abstimmung/

Digitalbetriebsarten mit dem iMac Teil 1: Verkabelung

Um mit deinem iMac Digitalbetriebsarten machen zu können, musst du ihn an dein Funkgerät anschließen. Da ist nicht schwer.

Du benötigst dafür deinen iMac, ein Funkgerät (in meinem Falle den Yaesu FT-857D), ein USB CAT Kabel für dein Funkgerät und eine externe Soundkarte mit entsprechenden Kabeln und Steckern.

Was ist zu beachten?

  • Ein CAT Kabel bekommst du ganz günstig bei eBay. Einfach mal nach „CAT USB Yaesu“ oder so ähnlich suchen. Da bekommt man dann schon einiges angeboten. Worauf du aber unbedingt achten solltest ist, dass das Kabel einen FTDI Chip hat. Kabel mit älteren Chips laufen unter Umständen mit deinem Betriebssystem nicht zusammen.
    Die Bezeichnung von meinem Kabel auf eBay war z.B.: CAT Kabel Yaesu FT-817 FT-857 FT-897 FT-100 (USB) FTDI (10004)Klar, das war etwas teurer als das Zeug aus China -ich habe es bei einem deutschen Anbieter gekauft-, es funktioniert aber auch!Das Kabel kommt dann mit der USB Seite in einen freien USB Steckplatz des iMac und die andere Seite mit dem 8 Pin Mini DIN Stecker in die CAT Steckdose des FT-857D hier in der Zeichnung als Buchse 2 definiert.

     
  • Damit ich keine Soundkabel zum Funkgerät führen muss und diese dann auch noch an einen 6-Pin Mini DIN Stecker anlöten muss, benutze ich eine externe Soundkarte. Ich nutze hierfür das Signalink USB.Gekauft habe ich das Gerät im QRP Shop Berlin.Bei der Bestellung gibt man gleich mit an, für welches Funkgerät das Gerät verwendet werden soll und automatisch wird ein passendes Kabel dazugelegt.Vom Signalink geht also ein USB Kabel an den iMac und ein konfektioniertes Kabel an den FT-857.

So gerüstet ist Hardwaremässig alles für den Digitalbetrieb vorbereitet

to be continued

FT8 neuer Digimode

Es ist schon erstaunlich, wie viele Funkamateure weltweit bereits die neue „Digitalbetriebsart“ FT8 von dem Amerikaner K1JT nutzen.
Die Software dafür ist noch nicht mal released und die Bänder sind bereits voll von Aktivisten.
Die dafür notwendige Software WSJT-X steht derzeit als Release Candidate 2 in der Version 1.8.0 für die Plattformen Macintosh, Linux und Windows zur Verfügung.

Man kann es von der bekannten Seite vom Department of Physics der Princeton Universität runterladen.

Wer mit der Software bereits JT65, WSPR oder ähnliches macht, der kann gleich loslegen und braucht nichts umzukonfigurieren.

Wer neu mit der Software arbeiten möchte, muss die Programmparameter richtig einstellen und das Funkgerät für die CAT Steuerung und für die Soundübertragung an den Rechner (Mac, Linux oder Windows) anschließen.
Wie das geht ist im Internet hinreichend beschrieben. Wie das in meinem Falle mit einem Yaesu FT-857D an einem iMac geht, habe ich hier auf dem Blog in Grundzügen schon dargestellt.

Was ist FT8?

FT8 ist ein neuer Digimode entwickelt von: K1JT und K9AN.
FT8 bedeutet dabei: Frank-Taylor Design, 8-FSK Modulation.

Die charakteristischen Daten von FT8 sind:

– T/R sequence length: 15 s
– Message length: 75 bits + 12-bit CRC
– FEC code: LDPC(174,87)
– Modulation: 8-FSK, keying rate = tone spacing = 5.86 Hz
– Waveform: Continuous phase, constant envelope
– Occupied bandwidth: 47 Hz
– Synchronization: three 7×7 Costas arrays (start, middle, end of Tx)
– Transmission duration: 79×2048/12000 = 13.48 s
– Decoding threshold: -20 dB (perhaps -24 dB with AP decoding, TBD)
– Operational behavior: similar to HF usage of JT9, JT65
– Multi-decoder: finds and decodes all FT8 signals in passband
– Auto-sequencing after manual start of QSO

Der Vergleich mit JT9 oder JT65 zeigt, dass JT8 etwas unempfindlicher ist, dafür ist ein QSO aber 4 mal schneller im Log.

Die Praxis

Seit 2 Tagen teste ich die neue Betriebsart mit dem Yaesu FT-817ND und dem Yaesu FT857D. Beide Geräte sind „TCXO stabilisiert“ siehe dazu meine Artikel zum Thema.

Die Betriebsart ist einfach in der Praxis durchzuführen und vor allem, sie ist schnell. Ein QSO dauert alles in allem im besten Fall nur eine Minute. In der Praxis kann es dann je nach Verständlichkeit der Signale etwas mehr sein.

Man muss im Grunde genommen nur noch einen Doppelklick auf eine CQ rufende Station machen und der Rest des QSOs läuft von alleine ab.

Und trotzdem macht dieser Digimode viel Spaß.

Ich bin grad dabei mit diesem Mode die ganzen offenen Slots in meinem DXCC mit Digimode aufzufüllen.

Aber das wichtigste dabei ist: Ich bin als Funkamateur mal wieder so richtig aktiv 🙂

Übrigens kann man WSJT-X ganz wunderbar mit RUMlogNG koppeln.

Grundig Satellit 3400 und der BFO / SSB Knopf

Das Problem

Immer wieder sieht man bei angebotenen Grundig Satellit 3400 Geräten, dass der BFO / SSB Knopf abgebrochen ist. Dieserist dazu da, die Frequenz bei SSB Signalen ein wenig zu verstimmen, um das Signal besser auf die Frequenz zu ziehen. Käufer, die kein SSB hören, werden diese Funktionalität am Gerät gar nicht vermissen.

Viele Käufer gehen beim Kauf davon aus, dass nur der Knopf fehlt, aber das Problem liegt tiefer.

Meistens fehlt nicht nur der Knopf, meistens ist die Achse der „BFO Mechanik“ abgebrochen und das ist dann schon etwas aufwändiger zu reparieren.

Es handelt sich bei dieser Mechanik um einen Kern, der durch ein Zahnrad und einen Schieber in einer Spule hin- und herbewegt wird. Je nachdem wie weit der Kern in der Spule steht, hat diese eine höhere oder geringere Induktivität und verstimmt dadurch ein wenig die Empfangsfrequenz.

Instandsetzung

Zum Instandsetzen muss das Gerät aufgeschraubt und komplett aus dem Gehäuse genommen werden. Dazu erstmal alle Knöpfe außen entfernen und alle Kippschalter auf Mittelstellung bringen (wichtig, damit sie beim Zusammenbau nicht abbrechen).

9 Geräteschrauben lösen und die Rückwand abnehmen. Danach die Antenne ausbauen, den Tragegriff abschrauben und den Knopf am Trommeltuner abschrauben. Anschließend 4 Innenschrauben lösen und das Innenleben vorsichtig zu sich – raus aus dem Gehäuse – ziehen. Aber bitte immer aufpassen, dass die Knöpfe nicht abbrechen.
Jetzt noch das Lautsprecherkabel abziehen, welches mit einem kleinen Stecker mit dem Radio verbunden ist.
Nun kann das Radio flach mit der Rückseite auf die Arbeitsplatte gelegt werden.

Der BFO Knopf befindet sich auf einer kleinen Platine, die einfach an drei Haltenasen rausgeklickt werden kann. Aber bitte aufpassen, dass keine Kabel dabei abbrechen oder rausreissen oder gar eine von den Haltenasen bricht.

Jetzt muss der silberne Halter entfernt werden. Dazu muss man von dem Teil auf der Rückseite das Lötzinn entfernen und die Blechnasen gerade biegen, dann kann man den Halter rausnehmen.

Jetzt liegt das BFO Gehäuse frei und kann vorsichtig von der Platine genommen werden.

Dazu die 4 Haltepunkte des Kunststoffgehäuses paarweise leicht zusammendrücken und vorsichtig von der Platine ziehen.

Dann die Spule aus dem Gehäuse klicken und den Kern aus der Spule ziehen. Auch hier ist Vorsicht geboten, weil die Spule nur mit 2 feinen Spulendrähten auf der Platine befestigt ist.

Und jetzt alles Rückwärts.

Als erstes den Kern des neuen Gehäuses auf die Spule schieben und die kleine Spule in das Gehäuse einrasten lassen.

Jetzt das Gehäuse mit den 4 Füßen in die Platine klicken.

Als nächstes wird der silberne Halter wieder auf die Platine gesteckt, die Haltebleche zum festhalten verbogen und verlötet. Die Platine kann jetzt auch wieder an ihren Platz in das Radio „geklickt“ werden. Sie muss dazu etwas angewinkelt angesetzt werden und wird dann einfach in die 3 Haltenasen gedrückt und mit einem „Klick“ sitzt sie wieder.

Und jetzt alles wieder – wie oben beschrieben, nur eben Rückwärts – zusammenbauen.

Fazit

Ich kann mich jetzt noch mehr über mein Radio freuen und sogar damit Funkamateure hören.

Alles funktioniert jetzt wie es soll und das Radio ist in einem UFB Zustand.


Es macht riesen Spaß, sich abends an das Gerät zu setzen und einfach mal über die Wellen zu drehen. Mit seinen warm beleuchteten Frequenzskalen bringt das Gerät eine tolle Stimmung ins „Radiohören“. Das kann ich stundenlang und jetzt sogar mit der Möglichkeit den QSOs der Funkamateure auf den Bändern zu lauschen.

Ich weiss, das kann ich mit anderen Geräten viel besser. Aber es ist eben was besonderes, dem Treiben auf den Bändern mit diesem Radio und nur der kleinen Teleskopantenne zu folgen.

Ersatzteile

Es ist nicht einfach, für diese alten Geräte noch Ersatzteile zu bekommen. So auch für den Grundig Satellit 3400.
Ich habe eine Bezugsquelle in der Bucht gefunden. Einfach mal nach dem Verkäufer „grundig-parts“ suchen.
Hinter „grundig-parts“ verbirgt sich der Dominik, der mir per eMail auch noch viele Tips zur Reparatur des 3400ers gegeben hat.

Vielen Dank nochmal an Dominik auch an dieser Stelle.