Perseus und Perseus Spectrum Analyzer

mit dem Perseus SDR Radio und der Software Perseus Spectrum Analyzer hat man die komplette Kurzwelle im Blick. Die Software ist übrigens kostenlos!

Auf der X-Achse zeigt sich die Frequenz und auf der Y-Achse die Feldstärke in dBm. -73 dBm entsprechen einer Empfangsfeldstärke von S9. Zum Vergrößern der Abbildung bitte einfach draufklicken.

Man erkennt deutlich, dass Signale zwischen 1 und 6 MHz etwas abgeschwächt sind. Das liegt an der um 13:15 UTC deutlich vorhandenen D-Schicht, die genau diesen Frequenzbereich sehr stark bedämpft.

Der stärkste Sender ist auf 15.205 MHz auszumachen. Hierbei handelt es sich um China Radio International.

Ab 19 MHz wird es dann schon sehr dürftig mit den Signalen. Die Sonnenfleckenrelativzahl betrug bei der Aufnahme 0. Dies lässt sowieso nicht viel auf den oberen Bändern erwarten und genau das bestätigt sich hier auch.

Auf 21.540 kHz zeigt sich noch ein starker Broadcast Sender. Der Ausschlag bei 27 MHz dürfte meine Maus sein, die sendet dort nämlich 🙂

Alles in allem ein sehr schönes Tool, um einen schnellen Überblick über die gesamte Kurzwelle zu bekommen!

Hiermit lässt sich im Moment auch sehr gut das 10 Meter Band auf Sporadic E Öffnungen beobachten.

Kenwood TL-922 vs. Yaesu FL-2100Z

von Haus aus bin ich QRPer 🙂

In CW ist das auch kein Problem. Durch die geringere Bandbreite gegenüber der Betriebsart SSB macht man (10 * log (2000 / 100)) = 13 db gut!! Die geringere Leistung beispielsweise von 100 Watt auf 5 Watt, bedeutet eine Reduzierung der Leistung um (10 * log ( 100 / 5 ) =13 db !!

Also könnte man folgern, dass CW Betrieb mit 5 Watt ähnlich komfortabel ist wie SSB Betrieb mit 100 Watt. Die geringere Leistung wird durch die geringere Bandbreite  wieder ausgeglichen. Das kann ich aus meiner Praxis auch so bestätigen.

Für komfortablen SSB Betrieb ist meiner Meinung nach aber eine gewisse Mindestsendeleistung nötig. Alles andere ist Quälerei!

Auch für die DX-Jagd in SSB bietet es sich an, die HF weiter zu verstärken. Wobei immer der Grundsatz gelten sollte „Run only the power necessary to maintain the desired communications“.

Für diesen Fall betreibe ich eine Yaesu FL-2100 Z. Eine kleine Endstufe von Yaesu mit einer Leistungsverstärkung von ca. 6 db, also gut eine S-Stufe. Der Vorteil dieser Endstufe ist, dass sie sehr geräuscharm ist und mit 345 x 157 x 326 mm relativ kleine Abmessungen hat. Betrieben wird die Endstufe mit 2 x 572 B Röhren, die es am Markt auch relativ günstig zum nachkaufen gibt. Ein breites Angebot von verschiedenen Röhrentypen gibt es beispielsweise hier.

Ich betreibe diese kleine Endstufe jetzt seit ca. einem Jahr und bin sehr gut damit zufrieden.

Vor ein paar Wochen wurde mir durch einen befreundeten OM eine Endstufe von Kenwood angeboten. Es handelte sich dabei um eine Kenwood TL-922.  Die Endstufe von Kenwood ist größer als die von Yaesu. Sie hat Abmessungen von 390 x 180 x 383 mm. Das ist hier auf meinem Schreibtisch schon ne ganze Menge mehr. Sie macht aber auch eine höhere Verstärkung, die bei ca. 10 db liegt. Betrieben wird die Endstufe mit 2 x 3-500Z. Vom Geräuschpegel des Lüfters ist sie etwas lauter gegenüber der Yaesu Endstufe, außerdem hat sie ein sehr lautes Relaisklakkern beim betätigen der PTT. Das kann man aber durch Austausch des derzeitigen mit einem Vakuumrelais verbessern. Modifikationsanleitungen zu beiden Endstufen gibt es hier. Mit ca. 31 kg ist die TL-922 auch satte 11 kg schwerer als die FL-2100Z.

Auf diesm Bild hat man einen sehr schönen Größenvergleich:

Für mich stellt sich nun die Frage, welche der beiden Endstufen ich behalten werde.

Durch die oben angesprochenen Modifikationsmöglichkeiten geht die Tendenz im Moment zur Kenwood TL-922.

Virtual Serial Port Emulator VSPE

VSPE

Manchmal möchte man auf eine serielle Schnittstelle mit mehreren Programmen gleichzeitig zugreifen. Leider funktioniert das normalerweise nicht.

Hier gibt es ein geniales Tool, mit dem das funktioniert. Darüber hinaus ist es in der 32 Bit Version für Privatanwender kostenlos. Hiermit kann man z.B. den Transceiver mit verschiedenen Programmen gleichzeitig steuern.

Elecraft K3 und Repeater auf 2 Meter

Eine neue beta Firmware für den K3 ist auf dem Server von Elecraft verfügbar -> Version: 3.94. Downzuloaden ist die beta Firmware hier.

Das geniale daran ist, dass der K3 nun auch Subtöne oder auch den 1750 Hz Ton zum öffnen der Repeater zur Verfügung stellt. Es ist ganz einfach: Man wechselt in den 2 Meter FM Mode und hält die Taste Pitch gedrückt. Nun kann man zwischen den verschiedenen Tönen wählen. Subtone gehen von 67 Hz bis 254,1 Hz, oder man wählt den 1750 Hz Ton. Um den 1750 Hz Ton zu benutzen, geht man auf Sendung und hält die Pitch Taste für einen Augenblick gedrückt.

Außerdem gibt es jetzt einen wählbaren Frequenz Step im FM Betrieb. Entweder 12,5 kHz oder 25 kHz. Um den Step zu ändern geht man in das Config Menu und wählt VFO CRS und stellt die Steprate entsprechend ein.

Weiter so Elecraft!!!