Schwanenfotografie mit der Olympus OM-D E-M1

Anfang der Woche ist mein neues Objektiv Olympus 75-300 1:4,8 – 6,7 II hier eingetroffen. An der Micro Four Thirds Kamera sind das entsprechend Kleinbild mal schlappe 150 – 600 mm Brennweite.

Es ist schon recht schwierig mit einer solchen Brennweite wirklich gute scharfe Bilder zu machen. Zum einen ist eine solche Brennweite schwierig zu halten. Kleinste Bewegungen an der Kamera haben extreme Auswirkungen auf die Bildschärfe. Die Bilder verwackeln sehr schnell. Hält man sich an die Faustregel die Verschlußzeit so zu wählen, dass sie 1/Brennweite entspricht, sollte es eigentlich klappen. Für Optimale Bilder sollte man diesen Wert möglicherweise noch einmal halbieren.

Bei 600 mm Brennweite käme man auf 1/1200 Sekunde maximaler Verschlußzeit. Hier greift der sehr gute 5 Achsen Stabilisator der Olympus OM-D E-M1, mit dem man deutlich längere Verschlußzeiten realisieren kann, ohne das die Bildqualität darunter leidet.

Das war auch der Grund mir ein so extremes Tele, welches zudem auch nicht besonders Lichtstark ist, zu kaufen. Ich wollte es einfach wissen, ob man an der Oly mit dem Objektiv wirklich gute Bilder machen kann.

Darüber hinaus ist bei Teleobjektiven immer zu beachten, dass der Raum zusammengezogen wird und man auf große Distanz fotografiert. Alles was in der Luft an Dunst oder Teilchen umherschwirrt ist komprimiert und scheint vervielfacht zu sein. Wichtig ist für so ein Objektiv, wenn man frei aus der Hand fotografieren möchte, gutes und helles Licht und eine klare Umgebung ohne Dunst oder Nebel zu haben. Es sei denn, man möchte genau diesen Effekt fotografisch einsetzen.

Heute war ein zwar etwas diesiger aber mit Sonnenschein gefüllter Tag. Ich nutzte die kurze Zeit von Feierabend bis Sonnenuntergang am See um dort das neue Objektiv zu testen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin überrascht über die gute Leistung des Objektivs.

Ein Objekt meiner Begierde war ein Schwan, der sich in Ufernähe aufhielt und für mich ein wenig modelte.

 

Der dunkle Hintergrund gelang deshalb so gut, weil ich für die Fotos die Spotmessung der Kamera verwendete. Gemessen wurde die Belichtung auf den weissen Schwan und deshalb viel der Hintergrund in ein tiefes schwarz.

Mit diesen Ergebnissen war ich schon mal sehr zufrieden.

Zufälligerweise gelang mir dann auch noch ein Bild von einem Eisvogel. Leider ging das alles viel zu schnell und er war für seine kleine Größe extrem weit weg. Trotzdem gelang ein einigermaßen scharfes Bild von dem kleinen Kerl. Als ich etwas näher heran wollte war er natürlich sofort weg 🙂

Eisvogel

 

Auf dem ersten Ausflug mit dem neuen Objektiv sind sehr gute Bilder aus der Kamera gefallen. Alles in allem bin ich sehr zufrieden und freue mich auf weitere Fotos mit dieser Kamera Objektiv Kombi.

 

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