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Hy-Gain AV-640

Nun hat auch meine zweite neue Antenne, die Hy-Gain AV-640, den Weg auf den Antennenmast gefunden.

Es war ne ganz schöne Aktion und hat fast 3 Tage gedauert.

Am Freitag habe ich damit begonnen die Antenne auszupacken

und anleitungsgemäß aufzubauen.

Am Samstag habe ich weiter aufgebaut und die Antenne anschließend auf einen kleinen „Hilfsmasten“ aufgebaut, damit ich die Resonanzen ermitteln konnte.

Und dann wurde gerechnet, um die entsprechenden Längen für die Stubs und die Dachkapazitäten zu ermitteln.

Für die Nacht wurde die Antenne dann „flachgelegt“, was sich im Nachhinein auch als sehr gut erwies. Dem starken Wind der Nacht hätte der Hilfsmast wohl nicht standhalten können.

Am Sonntag mußte dann die alte R7 abgebaut werden, was nicht so einfach war. Ursprünglich wollte ich mit einer Leiter auf 6 Metern Höhe die Antenne rausheben und langsam absenken. Das funktionierte aber leider nicht.
Erstens waren die Schrauben bombenfest angezogen und ich hätte dort oben das Drehmoment der 8 Meter langen Antenne nicht bändigen können.

Ich habe mich dann entschl0ssen, den ganzen Mast umzulegen. Was aber ein riesen Aufwand war und ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hat. Hierfür war durchaus schweres Gerät erforderlich.

Als der Mast flach lag konnte ich ohne Probleme die R7 vom Mast schrauben.

Nun konnte ich die AV-640 auf den Mast montieren.

Fertig montiert konnte der Mast wieder aufgestellt werden und die Antenne stand kerzengrade gen Himmel.

Die Überprüfung der Resonanzen war ok und so konnte alles wieder verschraubt und gesichert werden.

War ein langes Antennenbauwochenende!

Aber der erste QSO Versuch ließ den ganzen Aufwand schnell vergessen, denn das war Nigeria auf 17 Meter.

Hätte das Thermometer nicht während der ganzen Aktion immer deutlich über 30 Grad angezeigt (einmal sogar 38) wäre der Aufbau wohl etwas angenhmer gewesen.

Swisslog V6.0

Das Pre-Release 1.5 der Version 6 von Swisslog ist draußen.

Hier der Downloadlink! Er ist etwas versteckt unter Installation / Download.

Fernempfangsradio

Das hätte ich mir zur Zeit der Vorbereitung auf die Amateurfunklizenz gewünscht. Ein einfach aufzubauendes und mit 59,- Euro sehr kostengünstiges Mittel zum Kurzwellenhören.

Damals musste ich mir noch von einem befreundeten Funkamateur einen Yaesu FT-7 ausleihen, um auf den Amateurfunkbändern ein wenig zuhören zu können. Man wollte ja nicht gleich so viel Geld ausgeben. Ich habe dann einen ca. 10 Meter langen Draht „unter Dach“ gespannt und konnte so SWL QRV werden.

Durch die Diskussionen im QRP-Forum und durch mein allgemeines Interesse an SDR Radios bin ich auf das Fernempfangsradio von QRProject aufmerksam geworden.

In einem kurzen Telefonat mit Nikolai von QRProject habe ich ein „Fernempfangsradio“ bestellt. Am nächsten Tag schon war das Päckchen im Briefkasten (Lob an QRProject für die schnelle Lieferung).

Ausgepackt, kurze Inventur gemacht und schon gings los.

Der Aufbau des Gerätes in in 6 Bauabschnitte aufgeteilt und relativ einfach, dank der – mal wieder guten – Aufbauanleitung von Peter, DL2FI zu bewerkstelligen.

Im ersten Abschnitt wird die Spannungsversorgung aufgebaut und anschließend getestet.

Verlaufen die Tests positiv geht es weiter mit Bauabschnitt 2: Die Schnittstelle zum PC. Das sind nur 4 Bauteile und die SubD Buchse zum Rechner. Auch hier gibt es einen Abschlusstest.

Ist auch dieser Test positiv verlaufen geht es weiter mit Bauabschnitt 3: Einstellbereich für den Preselektor festlegen. Auch hier gibt es wieder einen Abschlusstelst.

Nun geht es weiter mit dem Bauabschnitt 4: Frequenzteilung, I / Q Erzeugung.

Im 5. Bauabschnitt wird der Mischer und die I / Q Aufbereitung aufgebaut.

Im Bauabschnitt 6 wird der HF-Eingang aufgebaut.

Der HF-Eingangsbereich wurde intensiv getestet und durchgemessen. Das ist aber nicht zwingend erforderlich, es geht auch so, wenn man sich an die Vorgaben aus der Anleitung hält.

Hier eine Abbildung der Filterbandbreite im 40 Meter Band:

Das ist jetzt zwar kein Superschmalersteilerundhastenichtgesehen Filter, aber für den Preis dieser Platine und für den SWL Betrieb sehr gut zu gebrauchen.

Ist alles soweit ok, geht es an die Installation der Software. Zur Verwendung wird WinradHD empfohlen, welches ich hier auch eingestzt habe.

Die Ergebnisse sind einfach toll. Mit einem derartig geringen Aufwand ein Radio mit solch guten Empfangseigenschaften zu bekommen ist schon wirklich der Hammer. Die Bandbreit beträgt 48 kHz, läßt sich aber durch einen kleinen Umbau auch auf 96 kHz pushen. Ich habe das Radio nun schon den ganzen Abend auf 80 Meter laufen und kann dieses kleine Platinchen bedenkenlos weiterempfehlen. Hier noch ein Eindruck von der Software im Einsatz:

Kenwood TL-922 vs. Yaesu FL-2100Z

von Haus aus bin ich QRPer 🙂

In CW ist das auch kein Problem. Durch die geringere Bandbreite gegenüber der Betriebsart SSB macht man (10 * log (2000 / 100)) = 13 db gut!! Die geringere Leistung beispielsweise von 100 Watt auf 5 Watt, bedeutet eine Reduzierung der Leistung um (10 * log ( 100 / 5 ) =13 db !!

Also könnte man folgern, dass CW Betrieb mit 5 Watt ähnlich komfortabel ist wie SSB Betrieb mit 100 Watt. Die geringere Leistung wird durch die geringere Bandbreite  wieder ausgeglichen. Das kann ich aus meiner Praxis auch so bestätigen.

Für komfortablen SSB Betrieb ist meiner Meinung nach aber eine gewisse Mindestsendeleistung nötig. Alles andere ist Quälerei!

Auch für die DX-Jagd in SSB bietet es sich an, die HF weiter zu verstärken. Wobei immer der Grundsatz gelten sollte „Run only the power necessary to maintain the desired communications“.

Für diesen Fall betreibe ich eine Yaesu FL-2100 Z. Eine kleine Endstufe von Yaesu mit einer Leistungsverstärkung von ca. 6 db, also gut eine S-Stufe. Der Vorteil dieser Endstufe ist, dass sie sehr geräuscharm ist und mit 345 x 157 x 326 mm relativ kleine Abmessungen hat. Betrieben wird die Endstufe mit 2 x 572 B Röhren, die es am Markt auch relativ günstig zum nachkaufen gibt. Ein breites Angebot von verschiedenen Röhrentypen gibt es beispielsweise hier.

Ich betreibe diese kleine Endstufe jetzt seit ca. einem Jahr und bin sehr gut damit zufrieden.

Vor ein paar Wochen wurde mir durch einen befreundeten OM eine Endstufe von Kenwood angeboten. Es handelte sich dabei um eine Kenwood TL-922.  Die Endstufe von Kenwood ist größer als die von Yaesu. Sie hat Abmessungen von 390 x 180 x 383 mm. Das ist hier auf meinem Schreibtisch schon ne ganze Menge mehr. Sie macht aber auch eine höhere Verstärkung, die bei ca. 10 db liegt. Betrieben wird die Endstufe mit 2 x 3-500Z. Vom Geräuschpegel des Lüfters ist sie etwas lauter gegenüber der Yaesu Endstufe, außerdem hat sie ein sehr lautes Relaisklakkern beim betätigen der PTT. Das kann man aber durch Austausch des derzeitigen mit einem Vakuumrelais verbessern. Modifikationsanleitungen zu beiden Endstufen gibt es hier. Mit ca. 31 kg ist die TL-922 auch satte 11 kg schwerer als die FL-2100Z.

Auf diesm Bild hat man einen sehr schönen Größenvergleich:

Für mich stellt sich nun die Frage, welche der beiden Endstufen ich behalten werde.

Durch die oben angesprochenen Modifikationsmöglichkeiten geht die Tendenz im Moment zur Kenwood TL-922.