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Digimode FT8 Setup für den Yaesu FT-817

Da des öfteren Fragen kamen, wie man den FT-817 für FT8 einrichtet habe ich ein kleines Video dazu erstellt.

Viel Spaß beim Einrichten und mit FT8.

Digitalbetriebsarten mit dem iMac Teil 1: Verkabelung

Um mit deinem iMac Digitalbetriebsarten machen zu können, musst du ihn an dein Funkgerät anschließen. Da ist nicht schwer.

Du benötigst dafür deinen iMac, ein Funkgerät (in meinem Falle den Yaesu FT-857D), ein USB CAT Kabel für dein Funkgerät und eine externe Soundkarte mit entsprechenden Kabeln und Steckern.

Was ist zu beachten?

  • Ein CAT Kabel bekommst du ganz günstig bei eBay. Einfach mal nach „CAT USB Yaesu“ oder so ähnlich suchen. Da bekommt man dann schon einiges angeboten. Worauf du aber unbedingt achten solltest ist, dass das Kabel einen FTDI Chip hat. Kabel mit älteren Chips laufen unter Umständen mit deinem Betriebssystem nicht zusammen.
    Die Bezeichnung von meinem Kabel auf eBay war z.B.: CAT Kabel Yaesu FT-817 FT-857 FT-897 FT-100 (USB) FTDI (10004)Klar, das war etwas teurer als das Zeug aus China -ich habe es bei einem deutschen Anbieter gekauft-, es funktioniert aber auch!Das Kabel kommt dann mit der USB Seite in einen freien USB Steckplatz des iMac und die andere Seite mit dem 8 Pin Mini DIN Stecker in die CAT Steckdose des FT-857D hier in der Zeichnung als Buchse 2 definiert.

     
  • Damit ich keine Soundkabel zum Funkgerät führen muss und diese dann auch noch an einen 6-Pin Mini DIN Stecker anlöten muss, benutze ich eine externe Soundkarte. Ich nutze hierfür das Signalink USB.Gekauft habe ich das Gerät im QRP Shop Berlin.Bei der Bestellung gibt man gleich mit an, für welches Funkgerät das Gerät verwendet werden soll und automatisch wird ein passendes Kabel dazugelegt.Vom Signalink geht also ein USB Kabel an den iMac und ein konfektioniertes Kabel an den FT-857.

So gerüstet ist Hardwaremässig alles für den Digitalbetrieb vorbereitet

to be continued

FT8 neuer Digimode

Es ist schon erstaunlich, wie viele Funkamateure weltweit bereits die neue „Digitalbetriebsart“ FT8 von dem Amerikaner K1JT nutzen.
Die Software dafür ist noch nicht mal released und die Bänder sind bereits voll von Aktivisten.
Die dafür notwendige Software WSJT-X steht derzeit als Release Candidate 2 in der Version 1.8.0 für die Plattformen Macintosh, Linux und Windows zur Verfügung.

Man kann es von der bekannten Seite vom Department of Physics der Princeton Universität runterladen.

Wer mit der Software bereits JT65, WSPR oder ähnliches macht, der kann gleich loslegen und braucht nichts umzukonfigurieren.

Wer neu mit der Software arbeiten möchte, muss die Programmparameter richtig einstellen und das Funkgerät für die CAT Steuerung und für die Soundübertragung an den Rechner (Mac, Linux oder Windows) anschließen.
Wie das geht ist im Internet hinreichend beschrieben. Wie das in meinem Falle mit einem Yaesu FT-857D an einem iMac geht, habe ich hier auf dem Blog in Grundzügen schon dargestellt.

Was ist FT8?

FT8 ist ein neuer Digimode entwickelt von: K1JT und K9AN.
FT8 bedeutet dabei: Frank-Taylor Design, 8-FSK Modulation.

Die charakteristischen Daten von FT8 sind:

– T/R sequence length: 15 s
– Message length: 75 bits + 12-bit CRC
– FEC code: LDPC(174,87)
– Modulation: 8-FSK, keying rate = tone spacing = 5.86 Hz
– Waveform: Continuous phase, constant envelope
– Occupied bandwidth: 47 Hz
– Synchronization: three 7×7 Costas arrays (start, middle, end of Tx)
– Transmission duration: 79×2048/12000 = 13.48 s
– Decoding threshold: -20 dB (perhaps -24 dB with AP decoding, TBD)
– Operational behavior: similar to HF usage of JT9, JT65
– Multi-decoder: finds and decodes all FT8 signals in passband
– Auto-sequencing after manual start of QSO

Der Vergleich mit JT9 oder JT65 zeigt, dass JT8 etwas unempfindlicher ist, dafür ist ein QSO aber 4 mal schneller im Log.

Die Praxis

Seit 2 Tagen teste ich die neue Betriebsart mit dem Yaesu FT-817ND und dem Yaesu FT857D. Beide Geräte sind „TCXO stabilisiert“ siehe dazu meine Artikel zum Thema.

Die Betriebsart ist einfach in der Praxis durchzuführen und vor allem, sie ist schnell. Ein QSO dauert alles in allem im besten Fall nur eine Minute. In der Praxis kann es dann je nach Verständlichkeit der Signale etwas mehr sein.

Man muss im Grunde genommen nur noch einen Doppelklick auf eine CQ rufende Station machen und der Rest des QSOs läuft von alleine ab.

Und trotzdem macht dieser Digimode viel Spaß.

Ich bin grad dabei mit diesem Mode die ganzen offenen Slots in meinem DXCC mit Digimode aufzufüllen.

Aber das wichtigste dabei ist: Ich bin als Funkamateur mal wieder so richtig aktiv 🙂

Übrigens kann man WSJT-X ganz wunderbar mit RUMlogNG koppeln.

Messung am Eingang eines QRP TRX mit dem Red Pitaya

 

Um erste Messungen mit dem Red Pitaya zu machen, holte ich ein 40 Meter Monobandtransceiver aus dem Schrank. Das Funkgerät war ein Selbstbauprojekt und schlummert seit einigen Jahren hier im Schrank.

Es handelt sich dabei um einen Bausatz von DL9RM, der in der CQDL 9/93 und ff beschrieben wurde.

Als Mitglied des DARC kann man sich die entsprechende Ausgabe hier herunterladen:

http://www.darc.de/cqdlarchiv/CQDL09-1993.pdf

Der Eingangskreis des TRX ist relativ simple und kann auch schnell mit ein paar Bauteilen auf einem Steckbrett nachgebaut werden. Der Eingang erinnert mich übrigens sehr stark an des Elmer Projekt, bei dem ich dabei bin den SW40 auf einem Steckbrett nachzubauen.

Schaltbild

Abzustimmen sind im Eingangskreis die beiden 10,7 MHz Filter auf maximalen Eingangspegel. Ich habe dafür im Browser auf dem Red Pitaya den „Frequency Response Analyzer“ gestartet.

Der Ausgang des Red Pitaya wird an den HF-Eingang, also die Antennenbuchse des Transceivers, gelegt. Am Eingang habe ich einen Testkopf angeschlossen, mit dem ich verschiedene Punkte in der Schaltung abgetastet habe. Zum Einstellen der beiden Filter habe ich Pin 1 am Eingang des Mischer ICs NE 612 genutzt.

Tastpunkt

Die Einstellung ging ganz einfach von der Hand. Natürlich war der Eingang schon optimal abgeglichen, aber durch ein wenig verstellen konnte man die Auswirkungen am Red Pitaya sehr gut beobachten.

Messung 1

Messung 2

Messung 3