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Yaesu VR-5000 auf der kurzen Welle

Nachdem ich mehrfach gebeten wurde, den VR-5000 auf Kurzwelle zu testen, habe ich heute ein Video gedreht, welches einen Eindruck von den Kurzwelleneigenschaften des Yaesu VR-5000 zeigt. Test heisst jetzt nicht empirisch Messdaten zu erfassen und darzustellen, sondern einen Eindruck vom VR-5000 auf Kurzwelle zu vermitteln.

Man kann mit dem VR-5000 wohl auf Kurzwelle lauschen aber zu viel darf man nicht erwarten. Ich benutze den Scanner hauptsächlich für UKW und da ist er Spitze.

Aber schaut euch das Video an und macht euch einen eigenen Eindruck. Es kommt halt auch immer auf die Erwartungen an, die man an solch ein Gerät stellt.

YAESU VR-5000

Endlich hat es geklappt!

Seit ca. 2 Jahren bin ich hinter diesem Scanner von Yaesu her. Ich habe immer versucht ein gebrauchtes Exemplar zu einem Schnäppchenpreis zu bekommen. Leider ist mir das nicht so recht gelungen. Ich habe das Gefühl, dass die Preise für den Scanner, seit dem er nicht mehr neu zu haben ist, steigen.
Deshalb habe ich eine Anfrage in der Funkbörse gestartet und tatsächlich ein Exemplar von einem SWL erhalten. Die Abwicklung hat wirklich super funktioniert. Auf diesem Wege noch ein mal herzlichen Dank an Günter. Der Scanner war jetzt nicht ein super Schnäppchen, befindet sich aber in einem hervorragenden Zustand, sowohl optisch, als auch technisch.

Der Scanner wurde von Günter gleich am nächsten Tag verschickt. Da hier in Nordrhein Westfalen ein Feiertag dazwischen war, hat sich das Eintreffen um einen Tag verschoben. Naja so lange musste jetzt auch noch Zeit sein 🙂 Günter hatte das Paket nicht nur flux verschickt sondern mir auch gleich die Daten gegeben, damit ich das Paket online bei DHL verfolgen konnte. Außerdem hat er den Scanner verdammt gut verpackt.

 

Der VR-5000 passt sehr gut in das bestehende Equipment und passt auch optisch sehr gut neben den FT-847 von Yaesu.

Der Vergleich zum bisherigen Scanner hier im Shack zeigt das nebestehende Foto. Ein GRE PSR-225.
Die Möglichkeiten des VR-5000 übersteigen die des PSR-225 bei weitem. Das hier alles zu erklären, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Die technischen Daten zum VR-5000 lassen sich auf der Seite von Thiecom sehr gut einsehen.

 

Genial ist der 10,7 MHz ZF Ausgang auf der Rückseite des Scanners. Hier nehme ich das Signal vom Scanner und speise es in den Perseus SDR Receiver. Ich kann so Frequenzen aus dem gesamten Spektrum von 100 kHz bis 2,6 GHz auf dem Monitor visualisieren.

Als netten Begleiteffekt kann ich damit sogar Bilder der Wettersatelliten, z.B. NOAA, empfnagen und auf dem Monitor darstellen. Hier ein Beispiel:

 

 

Hier noch ein kleines Video zum Thema:

 

Yaesu FT DX 5000 verbannt Elecraft K3 auf Platz 2

Der neue Transceiver von Yaesu, der FT DX 5000 verbannt den Elecraft K3 auf Platz 2.

Zumindest auf der Hitliste von Rob Sherwood ist das der Fall.

Der „Neue“ von Yaesu mischt – genau wie der K3 von Elecraft und der TS-590 von Kenwood (zumindest teilweise) – die erste ZF in den Bereich um 9 MHz. Dies schafft die Möglichkeit engere und präzisere Filter in der 1. ZF einzusetzen.

Erste Rezessionen für den FT DX 5000 gibt es auf eHam.net unter diesem Link: http://www.eham.net/reviews/detail/8826

Einige Videos dazu sind schon auf YouTube aufgetaucht: http://www.youtube.com/results?search_query=ftdx5000&aq=f

Und hier auch noch ein mal der Link zu Rob Sherwood: http://www.sherweng.com/table.html

Last but not least der Link nach Yaesu: http://www.yaesu-deutschland.com/details.php?id=44

Kenwood TL-922 vs. Yaesu FL-2100Z

von Haus aus bin ich QRPer 🙂

In CW ist das auch kein Problem. Durch die geringere Bandbreite gegenüber der Betriebsart SSB macht man (10 * log (2000 / 100)) = 13 db gut!! Die geringere Leistung beispielsweise von 100 Watt auf 5 Watt, bedeutet eine Reduzierung der Leistung um (10 * log ( 100 / 5 ) =13 db !!

Also könnte man folgern, dass CW Betrieb mit 5 Watt ähnlich komfortabel ist wie SSB Betrieb mit 100 Watt. Die geringere Leistung wird durch die geringere Bandbreite  wieder ausgeglichen. Das kann ich aus meiner Praxis auch so bestätigen.

Für komfortablen SSB Betrieb ist meiner Meinung nach aber eine gewisse Mindestsendeleistung nötig. Alles andere ist Quälerei!

Auch für die DX-Jagd in SSB bietet es sich an, die HF weiter zu verstärken. Wobei immer der Grundsatz gelten sollte „Run only the power necessary to maintain the desired communications“.

Für diesen Fall betreibe ich eine Yaesu FL-2100 Z. Eine kleine Endstufe von Yaesu mit einer Leistungsverstärkung von ca. 6 db, also gut eine S-Stufe. Der Vorteil dieser Endstufe ist, dass sie sehr geräuscharm ist und mit 345 x 157 x 326 mm relativ kleine Abmessungen hat. Betrieben wird die Endstufe mit 2 x 572 B Röhren, die es am Markt auch relativ günstig zum nachkaufen gibt. Ein breites Angebot von verschiedenen Röhrentypen gibt es beispielsweise hier.

Ich betreibe diese kleine Endstufe jetzt seit ca. einem Jahr und bin sehr gut damit zufrieden.

Vor ein paar Wochen wurde mir durch einen befreundeten OM eine Endstufe von Kenwood angeboten. Es handelte sich dabei um eine Kenwood TL-922.  Die Endstufe von Kenwood ist größer als die von Yaesu. Sie hat Abmessungen von 390 x 180 x 383 mm. Das ist hier auf meinem Schreibtisch schon ne ganze Menge mehr. Sie macht aber auch eine höhere Verstärkung, die bei ca. 10 db liegt. Betrieben wird die Endstufe mit 2 x 3-500Z. Vom Geräuschpegel des Lüfters ist sie etwas lauter gegenüber der Yaesu Endstufe, außerdem hat sie ein sehr lautes Relaisklakkern beim betätigen der PTT. Das kann man aber durch Austausch des derzeitigen mit einem Vakuumrelais verbessern. Modifikationsanleitungen zu beiden Endstufen gibt es hier. Mit ca. 31 kg ist die TL-922 auch satte 11 kg schwerer als die FL-2100Z.

Auf diesm Bild hat man einen sehr schönen Größenvergleich:

Für mich stellt sich nun die Frage, welche der beiden Endstufen ich behalten werde.

Durch die oben angesprochenen Modifikationsmöglichkeiten geht die Tendenz im Moment zur Kenwood TL-922.